Digitale Gesundheit

Digitale Kommunikation und Prozesse sind zentrale Instrumente einer effizienten, verlässlichen und sicheren Gesundheitsversorgung für uns alle.

Digitale Gesundheit


Elektronisches Patientendossier (EPD)


Das elektronisches Patientendossier (EPD)

Wichtige Quelle für die medizinische Versorgung

Persönlich, sicher, transparent

Persönliche Gesundheitsinformationen gehören dem einzelnen Bürger, der einzelnen Bürgerin. Dennoch besitzen heute die wenigsten bei sich zu Hause eine vollständige und aktuelle Sammlung der eigenen Gesundheitsdaten wie beispielsweise Impfungen, Medikamentenlisten, Röntgenbilder oder Spitalberichte. Diese Informationen sind nicht nur für die Patientinnen und Patienten, sondern auch für die behandelnden Gesundheitsfachpersonen wichtig. Insbesondere dann, wenn mehrere Behandlungspersonen gleichzeitig involviert sind – beispielsweise die Hausärztin, der Apotheker und das Spital. Oder falls im Notfall der Zugriff auf die Blutgruppe oder die Patientenverfügung benötigt wird. Diese Informationen und Daten gehören ins persönliche elektronische Patientendossier – so sind sie immer aktuell und bei Bedarf jederzeit verfügbar.

 

Was ist das persönliche elektronische Patientendossier?

eSANITA EPD für die Bevölkerung der Südostschweiz


Das eSANITA EPD für die Bevölkerung der Südostschweiz

Eröffnen Sie Ihr persönliches elektronisches Patientendossier (EPD)

Ab sofort steht der Bevölkerung der Südostschweiz das eSANITA EPD freiwillig und kostenlos zur Verfügung. Wie Sie Ihr eSANITA EPD eröffnen und im Alltag nutzen, erfahren Sie hier auf unserer Webseite.

Wichtig: Welche Verbreitung und Inhalte hat das persönliche EPD heute?

Das EPD wächst Schritt für Schritt. In einer ersten Phase sind die Spitäler und Kliniken vom Bund gesetzlich verpflichtet, am EPD teilzunehmen. Diese stellen Kopien der relevanten medizinischen Übertritts- und Austrittsdokumente ab diesem Zeitpunkt in das EPD (nicht rückwirkend). Damit hat der/die Patient*in nach der medizinischen Behandlung Einsicht in die persönlichen medizinischen Berichte.

Aktuell sind es rund 20 Spitäler und Kliniken, die diesen Service anbieten. Zunehmend schliessen sich weitere stationäre Leistungserbringer wie Alters- und Pflegeheime dem EPD an.

Bitte beachten Sie, dass zum heutigen Zeitpunkt die Hausärzte*innen, Apotheken, Therapeuten*innen etc. gesetzlich noch nicht am EPD teilnehmen und somit keine medizinischen Dokumente im EPD ablegen. Natürlich können Sie diese verlangen und selber in Ihrem persönlichen EPD speichern.

Natürlich können Sie die medizinischen Berichte von Ihren ambulanten Leistungserbringern und Gesundheitsfachpersonen verlangen und selber im persönlichen EPD speichern.

Das EPD steht unter dem Schutz des Bundesgesetzes über das elektronische Patientendossier (EPDG).

Verein eSANITA


Ein Verein für Gesundheitsfachpersonen und -institutionen

Gemeinsam für eine gesunde Zukunft

Die Digitalisierung verändert tiefgreifend die Kommunikation in der Gesundheitsversorgung. Die digitale Kommunikation und standardisierte digitale Prozesse zwischen den Gesundheitsfachpersonen und der Bevölkerung sind für die heutige, mobile Gesellschaft eine wichtige Voraussetzung für eine effiziente, sichere, qualitativ hochstehende Gesundheitsversorgung. Patientendaten und -informationen sollen zum richtigen Zeitpunkt, im richtigen Umfang und am richtigen Ort zur Verfügung stehen. Das kann im Notfall Leben retten – nicht zuletzt auch dank dem elektronischen Patientendossier (EPD).

Gesundheitsfachpersonen und ihre -institutionen können Mitglied werden

Leistungserbringer im Gesundheitswesen haben die Möglichkeit, als Einzel-, Kollektiv- oder Passivmitglied dem Verein beizutreten.

«Report Gesundheit» Kantonsspital Graubünden (Februar 2016)